Lokalmatador Neureuther siegt in Garmisch - Herbst rettet die Kugel
Skiinfo.de / sid am 13.03.2010 - 13:57 Uhr
© OK GAP 2011 - Christian Stadler
Ski-Rennläufer Felix Neureuther hat es seinem Vater zum zweiten Mal gleichgetan und 36 Jahre nach Christian am heimischen Gudiberg in Garmisch-Partenkirchen den Weltcup-Slalom gewonnen. Zwei Wochen nach seinem Ausscheiden beim Olympia-Slalom von Whistler feierte der 25-Jährige im letzten Rennen der Saison seinen zweiten Weltcup-Sieg nach dem Erfolg in Kitzbühel im Januar. Auch dort hatte Christian Neureuther einst gewonnen (1979). Reinfried Herbst sicherte sich in einem packenden Slalomfinale die Disziplinwertung.
Neureuther: "Unglaublich"
In einer Gesamtzeit von 1:43,63 Minuten schob sich Neureuther mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang noch von Rang fünf ganz nach vorne. "Das ist unglaublich für mich. Ich bin so glücklich, dass ich nach Kitzbühel hier meinen zweiten Sieg hole. Das ist etwas ganz, ganz Großes", sagte Neureuther, der in einem Jahr in Garmisch bei der WM auch um eine Medaille mitfahren will.
Pranger und Myhrer mit Neureuther auf dem Podium
Platz zwei ging an den Österreicher Manfred Pranger, der 0,29 Sekunden langsamer war als Neureuther und nach dem ersten Durchgang in Führung gelegen hatte. Dritter wurde der schwedische Olympia-Dritte Andre Myhrer (0,35 Sekunden zurück).
Herzschlagfinale um die kleine Kugel
Der Österreicher Reinfried Herbst sicherte sich mit Platz neun die Kristallkugel für den Saisonbesten im Slalom. Dabei gab es ein absolutes Herzschlagfinale. Nach einem passiven zweiten Durchgang musste Herbst noch einmal um die kleine Kristallkugel zittern, denn unmittelbar nach ihm zeigte Julien Lizeroux einen furiosen Lauf und setzte sich deutlich an die Spitze. Danach fuhr ein Athlet nach dem anderen zwischen die beiden, sodass zwischenzeitlich sogar der Franzose die Kugel scheinba in Händen hielt. Lizeroux Vormarsch endete aber auf dem vierten Rang, sodass ihm am Ende 22 Punkte fehlten. Wäre er Zweiter geworden, hätte er Herbst noch abgefangen. So zeigte sich Herbst am Ende erleichtert, vor allem weil nun ein Disziplinsieg am Ende einer schweren Saison für die ÖSV-Herren steht. Als Triumphator im Gesamtweltcup stand der Schweizer Carlo Janka schon vor dem letzten Rennen fest. Am morgigen Sonntag (14.03.) steht zum Abschluss der Saison noch der Nations Team Event an.
Neureuther: "Unglaublich"
In einer Gesamtzeit von 1:43,63 Minuten schob sich Neureuther mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang noch von Rang fünf ganz nach vorne. "Das ist unglaublich für mich. Ich bin so glücklich, dass ich nach Kitzbühel hier meinen zweiten Sieg hole. Das ist etwas ganz, ganz Großes", sagte Neureuther, der in einem Jahr in Garmisch bei der WM auch um eine Medaille mitfahren will.
Pranger und Myhrer mit Neureuther auf dem Podium
Platz zwei ging an den Österreicher Manfred Pranger, der 0,29 Sekunden langsamer war als Neureuther und nach dem ersten Durchgang in Führung gelegen hatte. Dritter wurde der schwedische Olympia-Dritte Andre Myhrer (0,35 Sekunden zurück).
Herzschlagfinale um die kleine Kugel
Der Österreicher Reinfried Herbst sicherte sich mit Platz neun die Kristallkugel für den Saisonbesten im Slalom. Dabei gab es ein absolutes Herzschlagfinale. Nach einem passiven zweiten Durchgang musste Herbst noch einmal um die kleine Kristallkugel zittern, denn unmittelbar nach ihm zeigte Julien Lizeroux einen furiosen Lauf und setzte sich deutlich an die Spitze. Danach fuhr ein Athlet nach dem anderen zwischen die beiden, sodass zwischenzeitlich sogar der Franzose die Kugel scheinba in Händen hielt. Lizeroux Vormarsch endete aber auf dem vierten Rang, sodass ihm am Ende 22 Punkte fehlten. Wäre er Zweiter geworden, hätte er Herbst noch abgefangen. So zeigte sich Herbst am Ende erleichtert, vor allem weil nun ein Disziplinsieg am Ende einer schweren Saison für die ÖSV-Herren steht. Als Triumphator im Gesamtweltcup stand der Schweizer Carlo Janka schon vor dem letzten Rennen fest. Am morgigen Sonntag (14.03.) steht zum Abschluss der Saison noch der Nations Team Event an.
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