Kirchgasser gewinnt in Kranjska Gora: Schild und Höfl-Riesch scheiden aus
Skiinfo.de / sid am 22.01.2012 - 13:35 Uhr
© Stanko GRUDEN/AGENCE ZOOM
Mit einem Sieg von Michaela Kirchgasser endete der Slalom der Damen in Kranjska Gora (SLO). In 1:47,25 Minuten war sie 0,65 Sekunden schneller als Tanja Poutiainen. Dritte wurde Veronika Zuzulova (+ 1,34 Sekunden).
Für Maria Höfl-Riesch war der Traum von einer erneuten Podiumsfahrt in Kranjska Gora schon nach zehn Fahrsekunden geplatzt. Die Doppel-Olympiasiegerin aus Partenkirchen schied auf der anspruchsvollen Strecke "Podkoren 3" bereits am elften Tor aus. Beste Deutsche nach dem ersten Durchgang war Lena Dürr aus Germering auf Platz fünf mit 0,43 Sekunden Rückstand auf die Führende, Michaela Kirchgasser aus Österreich. Deren Teamkollegin Marlies Schild, die alle fünf Slaloms des Winters gewonnen hatte, schied an der gleichen Stelle aus wie Höfl-Riesch.
Neben Dürr schafften auch Fanny Chmelar und Christina Geiger den Sprung in das Finale der besten 30. Chmelar schied jedoch im zweiten Lauf aus, Geiger dagegen fuhr gut und konnte so einige Plätze gutmachen. Am Ende stand für die Deutsche der achte Rang. Dürr konnte im Finale nicht an die gute Leistung des ersten Laufes anknüpfen und verlor viel Zeit. Sie belegte im Endklassement den elften Platz.
Die Akzente im Finale setzten andere Läuferinnen. So konnte sich Kathrin Zettel mit der zweitbesten Laufbestzeit noch auf den fünften Rang vorkämpfen und auch Nicole Hosp machte einige Positionen gut. Sie landete auf dem sechsten Platz. Beide lagen im Finale lange auf den ersten beiden Plätzen aufgrund ihrer sehr guten Fahrten. Für das Podium reichte es aufgrund der schwachen ersten Läufe aber nicht.
Um den Sieg ging es dann, als Tina Maze an der Reihe war. Sie lag auf dem vierten Rang nach Durchgang eins und legte einen großartigen Lauf hin. Damit löste sie zunächst bis dahin führende Zettel ab. Doch schon eine Läuferin später war der Platz in der Leaderbox für Maze weg. Tanja Poutiainen aus Finnland spielte ihre Routine aus und ging in Führung. Nun standen nur noch zwei Fahrerinnen oben: Veronika Zuzulova und Michaela Kirchgasser.
Zuzulova konnte ihre gute Fahrt des ersten Laufes auch im Finale bestätigen, doch an die Zeit von Poutiainen kam die Slowakin nicht heran. Dennoch stand am Ende der dritte Rang und damit der Sprung auf das Podest. Kirchgasser musste nun die Nerven behalten und tat dies in beeindruckender Manier. Sie verlor während des Laufes nur wenig Zeit auf Poutiainen und konnte am im unteren Streckenabschnitt sogar noch zulegen. Mit erneuter Laufbestzeit holte sie sich verdient den Sieg und feierte den zweiten Weltcupsieg der Karriere.
Höfl-Riesch und Schild scheiden aus
Für Maria Höfl-Riesch war der Traum von einer erneuten Podiumsfahrt in Kranjska Gora schon nach zehn Fahrsekunden geplatzt. Die Doppel-Olympiasiegerin aus Partenkirchen schied auf der anspruchsvollen Strecke "Podkoren 3" bereits am elften Tor aus. Beste Deutsche nach dem ersten Durchgang war Lena Dürr aus Germering auf Platz fünf mit 0,43 Sekunden Rückstand auf die Führende, Michaela Kirchgasser aus Österreich. Deren Teamkollegin Marlies Schild, die alle fünf Slaloms des Winters gewonnen hatte, schied an der gleichen Stelle aus wie Höfl-Riesch.
Geiger beste Deutsche
Neben Dürr schafften auch Fanny Chmelar und Christina Geiger den Sprung in das Finale der besten 30. Chmelar schied jedoch im zweiten Lauf aus, Geiger dagegen fuhr gut und konnte so einige Plätze gutmachen. Am Ende stand für die Deutsche der achte Rang. Dürr konnte im Finale nicht an die gute Leistung des ersten Laufes anknüpfen und verlor viel Zeit. Sie belegte im Endklassement den elften Platz.
Zettel und Hosp fahren nach vorne
Die Akzente im Finale setzten andere Läuferinnen. So konnte sich Kathrin Zettel mit der zweitbesten Laufbestzeit noch auf den fünften Rang vorkämpfen und auch Nicole Hosp machte einige Positionen gut. Sie landete auf dem sechsten Platz. Beide lagen im Finale lange auf den ersten beiden Plätzen aufgrund ihrer sehr guten Fahrten. Für das Podium reichte es aufgrund der schwachen ersten Läufe aber nicht.
Poutiainen mit starker Leistung
Um den Sieg ging es dann, als Tina Maze an der Reihe war. Sie lag auf dem vierten Rang nach Durchgang eins und legte einen großartigen Lauf hin. Damit löste sie zunächst bis dahin führende Zettel ab. Doch schon eine Läuferin später war der Platz in der Leaderbox für Maze weg. Tanja Poutiainen aus Finnland spielte ihre Routine aus und ging in Führung. Nun standen nur noch zwei Fahrerinnen oben: Veronika Zuzulova und Michaela Kirchgasser.
Kichgasser behält die Nerven
Zuzulova konnte ihre gute Fahrt des ersten Laufes auch im Finale bestätigen, doch an die Zeit von Poutiainen kam die Slowakin nicht heran. Dennoch stand am Ende der dritte Rang und damit der Sprung auf das Podest. Kirchgasser musste nun die Nerven behalten und tat dies in beeindruckender Manier. Sie verlor während des Laufes nur wenig Zeit auf Poutiainen und konnte am im unteren Streckenabschnitt sogar noch zulegen. Mit erneuter Laufbestzeit holte sie sich verdient den Sieg und feierte den zweiten Weltcupsieg der Karriere.
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