Mit Kampf aufs Podest: Katy Hölzl berichtet aus Aspen
Katy Hölzl am 29.11.2010 - 08:32 Uhr
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Aspen bleibt ein gutes Pflaster für mich. Nachdem ich hier letztes Jahr meinen ersten Weltcup-Sieg feiern durfte, bin ich auf meinem „Lieblingshang“ wieder auf das Podest gestiegen. Dieses Ergebnis jedoch war in der Tat Schwerstarbeit. Im ersten Lauf wollten die Dinge nicht so recht klappen, ich hatte dass Gefühl, dass ich die Skier nicht so unter Kontrolle hatte, wie dies für ein gutes Rennen notwendig gewesen wäre – Platz 15 nach dem ersten Lauf war schon eine kleine Enttäuschung für mich. Aber trotzdem bin ich hochmotiviert in den Finallauf gegangen; so schnell wollte ich mich nicht geschlagen geben und dies schon gar nicht in Aspen.
Meine Service-Leute haben sich in der Pause nochmals den Ski vorgenommen. Ich selbst habe mir bewusst gemacht, dass man gerade im Riesenslalom im zweiten Durchgang noch eine Menge gutmachen kann, wenn einem ein fehlerfreier Lauf gelingt, Erinnerungen an den legendären Ertl-Sieg in Sölden kamen in mir auf, als Martina es fertig brachte von Rang 17 auf den ersten Platz zu fahren .Auf der anderen Seite geht man eine solche Situation entspannter an als in Konstellationen, in denen man vielleicht eine Führung verteidigen muss, hier in Aspen gab es für den zweiten Lauf nur ein Motto: Tunnelblick und volle Attacke, alles gewinnen oder untergehen !
Es hat geklappt, so dass ich mit meinem dritten Platz und dem zweiten Podestplatz in der noch jungen Saison vollauf zufrieden bin. Was den Riesenslalom angeht , fühle ich mich nach den ersten Standortbestimmungen für die WM-Saison gut gerüstet.
Viele Grüße aus Aspen
Eure Katy

Meine Service-Leute haben sich in der Pause nochmals den Ski vorgenommen. Ich selbst habe mir bewusst gemacht, dass man gerade im Riesenslalom im zweiten Durchgang noch eine Menge gutmachen kann, wenn einem ein fehlerfreier Lauf gelingt, Erinnerungen an den legendären Ertl-Sieg in Sölden kamen in mir auf, als Martina es fertig brachte von Rang 17 auf den ersten Platz zu fahren .Auf der anderen Seite geht man eine solche Situation entspannter an als in Konstellationen, in denen man vielleicht eine Führung verteidigen muss, hier in Aspen gab es für den zweiten Lauf nur ein Motto: Tunnelblick und volle Attacke, alles gewinnen oder untergehen !
Es hat geklappt, so dass ich mit meinem dritten Platz und dem zweiten Podestplatz in der noch jungen Saison vollauf zufrieden bin. Was den Riesenslalom angeht , fühle ich mich nach den ersten Standortbestimmungen für die WM-Saison gut gerüstet.
Viele Grüße aus Aspen
Eure Katy

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