Jan Hudec düpiert die Favoriten in Chamonix
Skiinfo.de / sid am 04.02.2012 - 15:26 Uhr
© Michel COTTIN/AGENCE ZOOM
Der Kanadier Jan Hudec hat etwas überraschend die zweite Abfahrt in Chamonix (FRA) gewonnen. Er siegte in 2:03.25 Minuten und lag damit vor Romed Baumann (AUT, der 0,53 Sekunden Rückstand hatte. Dritter wurde Weltmeister Erik Guay aus Kanada (+ 0,63 Sekunden).
Nachdem bereits die erste Abfahrt am Freitag ein echter Krimi war, bescherten die Skirennläufer den Zuschauern auch am Samstag ein spannendes und abwechslungsreiches Rennen. Zunächst konnte keiner der ersten Athleten eine wirklich starke Zeit fahren und somit wartete alles auf die besten Abfahrer dieses Winters. Und das Warten sollte sich lohnen.
Als erster der Favoriten ging Didier Cuche aus dem Starthaus und der Schweizer zeigte sich wieder gut in Schuss und fuhr ein gutes Rennen. Damit ging er zwar in Führung, doch war da noch Luft nach oben. Dies verdeutlichte nach ihm sein Landsmann Beat Feuz, der sich deutlich verbessert zeigte im Vergleich zu Freitag und die Spitze von Cuche übernahm.
Danach setzte der Sieger von Freitag, Klaus Kröll, oben eine neue Zwischenbestzeit und fuhr wieder stark. Doch im Gleitabschnitt war diesmal Feuz besser und so musste sich Kröll auf Rang zwei zunächst einreihen. Erik Guay danach zeigte wieder eine gute Fahrt in Chamonix und war gerade unten sehr gut und schnell unterwegs. Damit ging der kanadische Weltmeister in Führung und das sollte zum Podest reichen.
Doch auch die Zeit von Guay sollte nicht lange reichen, denn schon der nächste Fahrer war oben sensationell unterwegs. Romed Baumann fuhr eine erstklassige Linie und war oben weit vorne. Unten verlor er etwas auf den dort überragend gefahrenen Guay, doch im Ziel reichte es knapp zur Führung. Die Österreicher hofften auf einen erneuten Abfahrtserfolg.
Nachdem mit Bode Miller der letzte aus der starken Gruppe unten war und nicht überzeugen konnte, rechneten alle mit dem Sieg von Baumann. Doch dann kam Jan Hudec und überraschte alle. Der Kanadier war von oben bis unten der Schnellste und feierte einen überlegenen Sieg mit 0,53 Sekunden Vorsprung. Es war der erste Abfahrtssieg im Weltcup seit über vier Jahren für Hudec.
Der Oberstdorfer Tobias Stechert (1,71) fuhr als 18. sein bestes Weltcup-Ergebnis in der Abfahrt heraus - und das nach seiner Verletzungspause. Stephan Keppler verpasste die Top 25 mit einem Rückstand von 2,51 Sekunden ebenso wie Andreas Sander (+ 2,94).
Zum Abschluss der Rennen in Chamonix steht noch eine Super-Kombination am Sonntag auf dem Programm.
Keine Top-Zeit zu Beginn
Nachdem bereits die erste Abfahrt am Freitag ein echter Krimi war, bescherten die Skirennläufer den Zuschauern auch am Samstag ein spannendes und abwechslungsreiches Rennen. Zunächst konnte keiner der ersten Athleten eine wirklich starke Zeit fahren und somit wartete alles auf die besten Abfahrer dieses Winters. Und das Warten sollte sich lohnen.
Feuz besser als Cuche
Als erster der Favoriten ging Didier Cuche aus dem Starthaus und der Schweizer zeigte sich wieder gut in Schuss und fuhr ein gutes Rennen. Damit ging er zwar in Führung, doch war da noch Luft nach oben. Dies verdeutlichte nach ihm sein Landsmann Beat Feuz, der sich deutlich verbessert zeigte im Vergleich zu Freitag und die Spitze von Cuche übernahm.
Guay wieder stark
Danach setzte der Sieger von Freitag, Klaus Kröll, oben eine neue Zwischenbestzeit und fuhr wieder stark. Doch im Gleitabschnitt war diesmal Feuz besser und so musste sich Kröll auf Rang zwei zunächst einreihen. Erik Guay danach zeigte wieder eine gute Fahrt in Chamonix und war gerade unten sehr gut und schnell unterwegs. Damit ging der kanadische Weltmeister in Führung und das sollte zum Podest reichen.
Fotoserie: Jan Hudec düpiert die Favoriten in Chamonix
Baumann noch schneller als Guay
Doch auch die Zeit von Guay sollte nicht lange reichen, denn schon der nächste Fahrer war oben sensationell unterwegs. Romed Baumann fuhr eine erstklassige Linie und war oben weit vorne. Unten verlor er etwas auf den dort überragend gefahrenen Guay, doch im Ziel reichte es knapp zur Führung. Die Österreicher hofften auf einen erneuten Abfahrtserfolg.
Hudec überrascht alle
Nachdem mit Bode Miller der letzte aus der starken Gruppe unten war und nicht überzeugen konnte, rechneten alle mit dem Sieg von Baumann. Doch dann kam Jan Hudec und überraschte alle. Der Kanadier war von oben bis unten der Schnellste und feierte einen überlegenen Sieg mit 0,53 Sekunden Vorsprung. Es war der erste Abfahrtssieg im Weltcup seit über vier Jahren für Hudec.
Stechert wieder bester Deutscher
Der Oberstdorfer Tobias Stechert (1,71) fuhr als 18. sein bestes Weltcup-Ergebnis in der Abfahrt heraus - und das nach seiner Verletzungspause. Stephan Keppler verpasste die Top 25 mit einem Rückstand von 2,51 Sekunden ebenso wie Andreas Sander (+ 2,94).
Zum Abschluss der Rennen in Chamonix steht noch eine Super-Kombination am Sonntag auf dem Programm.
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