Weihnachten bei Hermann Maier
Hermann Maier am 23.12.2001 - 09:46 Uhr
Weihnachten mal anders - könnte die Geschichte der diesjährigen Weihnachtszeit des Herminators heißen. In den letzten Jahren konnte Hermann zu Hause abschalten, konnte sich vom Weltcupstress erholen. Heuer arbeitet er bereits seit Wochen hart an seinem ehestmöglichen Comeback. Das erste Weihnachtsgeschenk hat er sich bekanntlich schon selbst gemacht - indem er zurückkehrte auf die "Bretter, die für ihn die Welt bedeuten" - Hermann absolvierte bereits die ersten "Gehversuche" auf Skiern.
Ski2b: Hermann, Du hast Dir bereits mit den ersten "Schritten" auf Skiern selbst ein Geschenk gemacht, wie verlaufen bei Dir die Weihnachtsfeiertage?
Hermann Maier:
Das war für mich wirklich ein sensationelles Weihnachtsgeschenk, das erste Mal seit langem einige Carving-Schwünge in den Schnee zu ziehen. Das Gefühl ist herrlich, aber leider hapert's noch ein biss'l mit der Kraft und dem Fahrgefühl. Aber einige News und Bilder gibt es auf meiner Homepage unter www.hm1.com! Weihnachten wird bei mir heuer ganz ruhig und entspannt ablaufen. Wir werden im Familienkreis feiern und die Ruhe genießen. Wenn's passt, dann werd ich auch meine Ski anschnallen und über die Pisten meines Hausberges carven.
Ski2b: Wenn Du an das letzte Jahr denkst, mit allen Höhen und Tiefen - welche Bilanz ziehst Du daraus?
Hermann: Wenn man ganz oben ist, muss man irgendwann einmal wieder zurückgeholt werden. Die letzte Saison war für mich gewaltig. Speziell wenn ich an den Sieg in Kitzbühel denke, oder an das Finale im März in Skandinavien.
Wie schnell so ein Erfolg relativiert wird, habe ich leider hautnah am eigenen Körper erfahren müssen. Da wird einem so richtig bewusst, dass es auch andere Werte im Leben gibt als Goldmedaillen, Weltcuppunkte und Hundertstel.
Und dass es manchmal ziemlich schlimm ausgeht, das hat man heuer schon des öfteren miterleben müssen. In diesem Sinne möchte ich hiermit den Hinterbliebenen der im Oktober tödlich verunglückten Regine Cavagnoud alles Gute wünschen.
Ein ganz spezieller Weihnachtsgruß soll an dieser Stelle auch an Silvano Beltrametti gehen; ich wünsche ihm viel Kraft, Ausdauer und Geduld für die nächsten Wochen und Monate.
Ski2b: Welche Wünsche und "guten Vorsätze" verfolgst Du im neuen Jahr?
Hermann: Einfach wieder ganz gesund werden - das ist für mich das Ziel Nr. 1. Natürlich wär's schön wieder bald im Weltcuptross dabei zu sein, aber solange mein Körper nicht mitspielt, wird das nichts werden. Dabei vertraue ich total auf mein Team, das mich bestens betreut.
Hiermit möchte ich mich bei allen Betreuern, Helfern und Freunden für die Unterstützung seit meinem Unfall bedanken.
Ein Termin für ein Comeback ist leider nicht vorauszusagen. Aber wir arbeiten dran - ich hoffe dass meine Freunde und Fans auch die Geduld aufbringen auf mich zu warten.
Ski2b: Wie feierst Du heuer den Jahresausklang?
Hoffentlich mit einem Skitag.
Hermann: In der Silvesternacht gibt es zuerst - wie alle Jahre - ein gemütliches Abendessen mit Freunden. Da wird ganz locker geplaudert und mit dem einen oder anderen Gläschen Sekt angestoßen. Kurz vor Mitternacht begeben wir uns dann auf einen der Skiberge in meiner Heimat, um das Feuerwerk gut überblicken zu können. Zu diesem Zeitpunkt gibt es für mich nichts schöneres als in einer klaren Nacht am Berg zu stehen und den Jahresausklang mit Raketen und Böller zu verabschieden.
Danach gehts je nach Lust und Laune in das Flachauer Nachtleben.
Ski2b: Vielen Dank für das Gespräch und ein Frohes Fest mit anschließendem guten Rutsch ins neue Jahr!
Hermann: Wünsche ich euch auch!
Ski2b: Hermann, Du hast Dir bereits mit den ersten "Schritten" auf Skiern selbst ein Geschenk gemacht, wie verlaufen bei Dir die Weihnachtsfeiertage?
Hermann Maier:
Das war für mich wirklich ein sensationelles Weihnachtsgeschenk, das erste Mal seit langem einige Carving-Schwünge in den Schnee zu ziehen. Das Gefühl ist herrlich, aber leider hapert's noch ein biss'l mit der Kraft und dem Fahrgefühl. Aber einige News und Bilder gibt es auf meiner Homepage unter www.hm1.com! Weihnachten wird bei mir heuer ganz ruhig und entspannt ablaufen. Wir werden im Familienkreis feiern und die Ruhe genießen. Wenn's passt, dann werd ich auch meine Ski anschnallen und über die Pisten meines Hausberges carven.
Ski2b: Wenn Du an das letzte Jahr denkst, mit allen Höhen und Tiefen - welche Bilanz ziehst Du daraus?
Hermann: Wenn man ganz oben ist, muss man irgendwann einmal wieder zurückgeholt werden. Die letzte Saison war für mich gewaltig. Speziell wenn ich an den Sieg in Kitzbühel denke, oder an das Finale im März in Skandinavien.
Wie schnell so ein Erfolg relativiert wird, habe ich leider hautnah am eigenen Körper erfahren müssen. Da wird einem so richtig bewusst, dass es auch andere Werte im Leben gibt als Goldmedaillen, Weltcuppunkte und Hundertstel.
Und dass es manchmal ziemlich schlimm ausgeht, das hat man heuer schon des öfteren miterleben müssen. In diesem Sinne möchte ich hiermit den Hinterbliebenen der im Oktober tödlich verunglückten Regine Cavagnoud alles Gute wünschen.
Ein ganz spezieller Weihnachtsgruß soll an dieser Stelle auch an Silvano Beltrametti gehen; ich wünsche ihm viel Kraft, Ausdauer und Geduld für die nächsten Wochen und Monate.
Ski2b: Welche Wünsche und "guten Vorsätze" verfolgst Du im neuen Jahr?
Hermann: Einfach wieder ganz gesund werden - das ist für mich das Ziel Nr. 1. Natürlich wär's schön wieder bald im Weltcuptross dabei zu sein, aber solange mein Körper nicht mitspielt, wird das nichts werden. Dabei vertraue ich total auf mein Team, das mich bestens betreut.
Hiermit möchte ich mich bei allen Betreuern, Helfern und Freunden für die Unterstützung seit meinem Unfall bedanken.
Ein Termin für ein Comeback ist leider nicht vorauszusagen. Aber wir arbeiten dran - ich hoffe dass meine Freunde und Fans auch die Geduld aufbringen auf mich zu warten.
Ski2b: Wie feierst Du heuer den Jahresausklang?
Hoffentlich mit einem Skitag.
Hermann: In der Silvesternacht gibt es zuerst - wie alle Jahre - ein gemütliches Abendessen mit Freunden. Da wird ganz locker geplaudert und mit dem einen oder anderen Gläschen Sekt angestoßen. Kurz vor Mitternacht begeben wir uns dann auf einen der Skiberge in meiner Heimat, um das Feuerwerk gut überblicken zu können. Zu diesem Zeitpunkt gibt es für mich nichts schöneres als in einer klaren Nacht am Berg zu stehen und den Jahresausklang mit Raketen und Böller zu verabschieden.
Danach gehts je nach Lust und Laune in das Flachauer Nachtleben.
Ski2b: Vielen Dank für das Gespräch und ein Frohes Fest mit anschließendem guten Rutsch ins neue Jahr!
Hermann: Wünsche ich euch auch!
Fotoserie: Weihnachten bei Hermann Maier
Weiterführende Informationen:
| Homepage von Hermann Maier |












