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Weltcup-Auftakt der Skibergsteiger: Lugger und Prugger im Pech, Essl wird Siebte

Skiinfo am 21.12.2009 - 11:20 Uhr
© Alfred Ruff
Während auch in Österreich die ersten Tourenskirennen über die Bühne gingen, war die Nationalmannschaft des ASKIMO beim ersten Weltcup-Einsatz unterwegs. Nach dem kurzfristigen Ausfall des Tirolers Alexander Fasser nach einem Leistenbruch war es nur eine kleine Mannschaft, die ins italienische Aostatal in den Wintersportort Pila reiste. Der Kärntner Teamkapitän Alexander Lugger entschloss sich, außer ihm selbst nur Lydia Prugger (Steiermark) und Michaela Essl (Salzburg) ins Rennen zu schicken.

Erstmals Qualifikation bei einem Weltcup
Das Rennen in Pila wartete mit einer Besonderheit auf: Am Tag vor dem Rennen wurde eine Qualifikation gelaufen. Auf einem kurzen und technischen Parcours am Freitag nachmittag wurde die Startaufstellung für das am Samstag stattfindende eigentliche Rennen erkämpft. Bei diesem Prolog hatte Alexander Lugger großes Pech: Schon beim Aufwärmen brach sein Skischuh, er bekam Probleme mit dem Zeitnahme-Chip und durfte daraufhin nicht antreten. Da dies für das Hauptrennen am Samstag einen Rückstand von zwei Minuten bedeutet hätte, entschloss Lugger sich, seine Kräfte lieber in den Rennverlauf der beiden verbliebenen Damen zu stellen und als Betreuer zu fungieren.


Material hält der Kälte nicht stand
Die Bedingungen beim eigentlichen Rennen am Samstag waren dann zwar gut, aber zum Start um 18:00 Uhr herrschten klirrende -22 Grad vor. Die Rennleitung reagierte, verkürzte das Rennen und brachte es von den ausgesetzten Graten in tiefere Lagen. Dennoch war das Rennen eine Tortur. Nicht nur körperlich für die Athleten, sondern auch für das Material. Der Beanspruchung hielt schließlich leider das Material von Lydia Prugger nicht stand. Sie verlor im zweiten Anstieg an sechster Stelle liegend ein Fell. Trotz intensiver Bemühungen konnte sie keines ihrer Ersatzfelle mehr zum Kleben auf dem eiskalten Ski bringen und musste schließlich entnervt aufgeben.

Mireia und Jornet-Burgada siegreich
Die einzige im Rennen verbliebene Österreichische Athletin und Nachwuchshoffnung Michaela Essl konnte schließlich trotz der brutalen Kälte einen siebten Platz erreichen und damit die Ehre der Alpenrepublik Österreich einmal mehr retten. Gewonnen wurde das Rennen in der Damenwertung übrigens von Miro Mireia (Andorra), bei den Herren dominierte mit Kilian Jornet ein Spanier. Deutsche waren in Pila nicht am Start.

Quelle: Karl Posch

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