Skicross: Zwei Podiumsplätze für den DSV, Zacher mit Beinbruch im Krankenhaus
sid am 08.01.2012 - 11:30 Uhr
© Heckmair
Ein zweiter Rang, ein dritter Rang - und ein Beinbruch: Die deutschen Skicrosser erlebten beim spektakulären Nacht-Weltcup im österreichischen St. Johann ein Wechselbad der Gefühle. Während Anna Wörner aus Partenkirchen als Zweite und Daniel Bohnacker aus Gerhausen als Dritter die gute Form der Läufer des Deutschen Skiverbandes (DSV) eindrucksvoll bestätigten, ist für die beste Deutsche die Saison vorzeitig beendet. Heidi Zacher aus Lenggries, im vergangenen Winter Zweite im Gesamtweltcup, musste nach einem Sturz im Finale mit einem Bruch des linken Unterschenkels ins örtliche Krankenhaus.
"Das ist natürlich ein Wechselbad der Gefühle", sagte der sportliche Leiter der deutschen Skicrosser, Heli Herdt: "Wir haben irgendwie versucht, die beiden Stockerlplätze zu genießen und in Gedanken bei der Heidi zu sein." Die 23 Jahre alte Bankkauffrau wurde noch in der Nacht zu Sonntag operiert, "es geht ihr den Umständen entsprechend gut", berichtete Herdt am Sonntagmorgen.
Vorjahressiegerin Zacher war in St. Johann im rein deutsch-französischen Endlauf mit der Französin Alizee Baron aneinandergeraten. An einem Sprung, der in einer Rechtskurve lag, wollte die Lenggrieserin außen an ihrer Konkurrentin vorbeiziehen. "Heidi hatte einen Geschwindigkeitsüberschuss. Die Linie, die sie gewählt hat, ist sicher nicht die falsche, aber sie weiß natürlich auch nicht, was die andere macht", sagte Herdt. Und so driftete Baron beim Sprung ein wenig nach links und berührte Zacher. Beide Läuferinnen stürzten, die eher zierliche Zacher besonders heftig.
Rein sportlich betrachtet bleibt das Rennen in St. Johann, mittlerweile der wichtigste Weltcup-Wettbewerb der Skicrosser, dennoch ein gutes Pflaster für die Deutschen. Simon Stickl aus Bad Wiessee war dort vor zwei Jahren der erste Sieg eines deutschen Skicrossers gelungen, im Vorjahr gewann Zacher. Platz eins ging diesmal an Ophelie David (Frankreich) und Alex Fiva (Schweiz). Julia Eichinger (Neureichenau) belegte in ihrem erst vierten Weltcup-Rennen einen respektablen vierten Rang.
In Eichinger setzt Herdt nach dem Ausfall von Zacher große Hoffnungen. "Natürlich trifft uns der Ausfall von Heidi hart. Aber glücklicherweise sind wir in dieser Saison auch bei den Frauen breiter aufgestellt", sagt der sportliche Leiter: "Julia ist eine exzellente Skifahrerin. Sie ist noch nicht so weit wie Heidi, aber sie kann die Lücke sicher zufahren." Die nächste Gelegenheit dazu ergibt sich ab Dienstag im französischen Alpe d'Huez.
Zacher bereits operiert
"Das ist natürlich ein Wechselbad der Gefühle", sagte der sportliche Leiter der deutschen Skicrosser, Heli Herdt: "Wir haben irgendwie versucht, die beiden Stockerlplätze zu genießen und in Gedanken bei der Heidi zu sein." Die 23 Jahre alte Bankkauffrau wurde noch in der Nacht zu Sonntag operiert, "es geht ihr den Umständen entsprechend gut", berichtete Herdt am Sonntagmorgen.
Volles Risiko - heftiger Sturz
Vorjahressiegerin Zacher war in St. Johann im rein deutsch-französischen Endlauf mit der Französin Alizee Baron aneinandergeraten. An einem Sprung, der in einer Rechtskurve lag, wollte die Lenggrieserin außen an ihrer Konkurrentin vorbeiziehen. "Heidi hatte einen Geschwindigkeitsüberschuss. Die Linie, die sie gewählt hat, ist sicher nicht die falsche, aber sie weiß natürlich auch nicht, was die andere macht", sagte Herdt. Und so driftete Baron beim Sprung ein wenig nach links und berührte Zacher. Beide Läuferinnen stürzten, die eher zierliche Zacher besonders heftig.
Gutes Pflaster für den DSV
Rein sportlich betrachtet bleibt das Rennen in St. Johann, mittlerweile der wichtigste Weltcup-Wettbewerb der Skicrosser, dennoch ein gutes Pflaster für die Deutschen. Simon Stickl aus Bad Wiessee war dort vor zwei Jahren der erste Sieg eines deutschen Skicrossers gelungen, im Vorjahr gewann Zacher. Platz eins ging diesmal an Ophelie David (Frankreich) und Alex Fiva (Schweiz). Julia Eichinger (Neureichenau) belegte in ihrem erst vierten Weltcup-Rennen einen respektablen vierten Rang.
Herdt: "Ausfall trifft uns hart"
In Eichinger setzt Herdt nach dem Ausfall von Zacher große Hoffnungen. "Natürlich trifft uns der Ausfall von Heidi hart. Aber glücklicherweise sind wir in dieser Saison auch bei den Frauen breiter aufgestellt", sagt der sportliche Leiter: "Julia ist eine exzellente Skifahrerin. Sie ist noch nicht so weit wie Heidi, aber sie kann die Lücke sicher zufahren." Die nächste Gelegenheit dazu ergibt sich ab Dienstag im französischen Alpe d'Huez.
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Ski Cross Weltcup Simon Stickl siegt in St. Johann
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